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swedish electro vol.3

63 mal ’swedish electro‘ auf einer Compilation

Am 5. Januar 2013 erblickte eine neue Free-Download-Reihe das Licht der Welt: „swedish electro“, herunter zu laden bei bandcamp, ohne daß man auch nur einen Cent zahlen muß. 27 Titel enthielt die erste Ausgabe, damals noch so angelegt daß eine Doppel-CD daraus gemacht werden konnte, auf der Facebook Seite wurde extra ein Artwork gepostet.

Am 15. Dezember 2013 war es dann wieder soweit: die zweite Ausgabe kam heraus, diesmal mit 36 Bands. Ein Artwork gab es nun nicht mehr, naja, ist ja auch nicht mehr wirklich zeitgemäß.

Aber wer steht eigentlich hinter dem Projekt? Und wie werden die Ausgabezeitpunkte bestimmt?

Am Anfang stand die Facebook Seite SWEDISH ELECTRO SCENE. Anfang 2011 erscheinen die ersten Postings. Als logisch erscheint die Annahme, daß die Seite von einem schwedischen Fan erschaffen wurde. Verwunderlich ist dabei aber, dass Kommentare, die auf schwedisch verfasst werden, nicht verstanden werden. Die Erklärung dafür ist simpel: Der Urheber des Projektes stammt aus Griechenland. Nikos, so sein Vorname, lebt im griechischen Mégara und liebt elektronische Musik aus Schweden.

Im Laufe von 2012 wuchs die Zahl der Likes stark an, und Ende 2012 war die 1000 erreicht. Dies war der Anlass für die erste Compilation. Da natürlich unter den Fans der Seite auch zahlreiche Musiker vertreten sind, musste Nikos nicht lange warten bis er 27 Beiträge zusammen hatte.

Ende 2013 waren dann bereits die 2000 Likes erreicht. Der Zulauf erfolgte relativ schnell – sicher auch ein Resultat der ersten Compilation – so daß schon Ende September die Arbeiten an der zweiten Ausgabe begannen. Nordic Lights verfolgte die Entwicklung seit der ersten Ausgabe, und es gab beide Male ein Radio-Special (Vol. 1 auf Nebelwelten-Radio, Vol.2 als 2-Teiler auf Radio Schwarze Welle) mit der Vorstellung aller Titel nebst vielen Infos zu den Künstlern.

Vor kurzem knackte die Facebook-Seite die 3000 Likes Grenze. Und am 5.12.2015 erschien folgerichtig die 3. Ausgabe der Compilation:

Diesmal kamen innerhalb kurzer Zeit 63 Titel zusammen. Vertreten sind bekannte Acts wie Machinista, Erotic Elk, Mechatronic, SPARK!, Red Cell und Vogon Poetry, in der Mehrzahl sind aber unbekannte Bands vertreten, was ja den Reiz deiser Sammlung ausmacht. Allerdings kann es nicht schaden, wenn einige wirklich bekannte, erfolgreiche Bands vertreten sind, aber Bands wie Cryo, Kite, Vaguard oder Henric de la Cour, die auf Vol.1 und/oder Vol.2 enthalten waren, haben sich nicht für Vol. 3 gemeldet. Hier kann man nur vermuten was der Grund ist. Sind sie sich vielleicht mittlerweile zu schade, auf einer kostenlosen Sammlung vertreten zu sein, und damit unbekannten Künstlern indirekt zu helfen? Blockieren lizenzrechtliche Dinge bzw. das Plattenlabel eine Teilnahme? Oder gab es einfach zu diesem Zeitpunkt kein geeignetes Material?

Wir können die neue Ausgabe nur empfehlen, sie ist (subjektiv betrachtet) um Längen besser als die Vorgänger. Und das ist keinesfalls quantitativ gemeint. Für jeden Geschmack dürften mehrere Songs dabei sein, und die Qualität der Titel ist insgesamt sehr hoch. Man könnte regelrecht eine „Entdeckergarantie“ geben: jeder, der diese Compilation von vorn bis hinten komplett durch hört, wird mindestens einen Künstler entdecken, bei dem es sich lohnt, sich mit seiner Arbeit näher vertraut zu machen.

PS: Ein gewisser Stolz erfüllt uns, denn beide schwedischen Bands die auf dem nordic lights festival lillehammer 2016 teilnehmen, sind auch auf der „swedish electro vol. 3“ vertreten: Machinista und Mechatronic.

 

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